Was mir zu-gefallen ist

Was mir zu-gefallen ist…

Im Sommer 1991 erlebte ich im Schloss Schönwölkau (im Web: Schönwölkau) ein Konzert mit dem Leipziger Schlagzeugensemble (Wikipedia: Leipziger Schlagzeugensemble ). Es war überwältigend und ich vermute eine bleibende Prägung. So um 2003 herum kam ich mit Klangschalen in Berührung und durchlief eine entsprechende Ausbildung. Kurze Zeit später begegnete mir bei einem Konzert der Obertonsänger und Didgeridoospieler Jan Heinke (im Web: www.stahlquartett.de) aus Dresden. Dieser organisiert jedes Jahr das Dresdner Obertonfest (im Web: www.1001maerchen.de). Dort erlebte ich ein Gongkonzert mit 20 goldenen Scheiben von reichlich einem Meter Durchmesser – ich geriet in einen Zustand, der mit Worten kaum zu fassen war. Die Heimreise von Dresden saß ich schweigend auf dem Beifahrersitz. In der folgenden Woche bemühte ich mich herauszufinden, wo es diese Instrumente gibt. Kurz, die Firma Paiste stellt sie her, aber ein Herankommen meinerseits gelang nicht. Es fand sich aber ein Prospekt der Sonag Gong Manurfaktur (im Web: Sona Gong Manufaktur) mit einer Gongabbildung, dem Namen Johannes Heimrath und eine Rufnummer. Ein Termin kam zustande. Zwischenzeitlich erfuhr ich, wieviel Künstler und Musiker Johannes Heimrath (im Web: Johannes Heimrath) ist. Besonders spannend war, dass Gongs nach seiner Spezifikation bei der Firma Paiste bis 2004 hergestellt wurden.

Näher an die Quelle ging nicht und ich war sehr gespannt auf unser Treffen. Als ich ihm dann etwas beschämt sagte, dass ich von Musiktheorie keine Ahnung habe, ich keine Noten beherrsche und auch keine lernen möchte, sah er mir in die Augen und meinte „Ich heiße Johannes und du heißt Volker, komm wir gehen Gong spielen.“ Vielleicht zehn Gongs hingen in der Werkstatt und wir spielten… Diese Begegnung bewirkte ziemliche Änderungen meiner Lebenshaltung und Lebensführung. Nach einigen Wochen erhielt ich meine ersten Gongs. Es wurde viel gespielt, gelernt, gefühlt – es kam der Mut, öffentlich wirksam zu werden und aufzutreten. Ganz langsam entstand das Konzept GONG-GESUND-GESTIMMT. Die Aussage “Heilsame Möglichkeiten von Klang und Musik“ wurde zu einem wesentlichen Thema meiner Arbeit. Die Instrumentenpalette erweiterte sich stark, das Lautsprechersystem Naturschallwandler wurde aufgenommen und zu dessen Hersteller, Anton Stucki, entwickelte sich eine intensive Beziehung. Es kam zur Gründung der Ensembles Sonus Mundi mit Wolfram Dix (im Web: Wolfram Dix) und Jan Heinke sowie HÖREKA mit Jan Heinke und Andreas Brinsa.

Auf meiner Internetseite: www.klanggewoelbe-delitzsch.de gibt es dazu viele Informationen. Meine wertschätzenden Kontakte mit Johannes Heimrath und weiteren Mitgliedern der „Europäischen Akademie der heilenden Künste“ in Klein Jasedow (im Web: www.eaha.org)   waren und sind immer wieder eine sinnstiftende Überraschung. Es erfüllt mich Dankbarkeit. Natürlich kann ich Instrumente der Sona Gong Manufaktur beschaffen und die Grundlagen des Gongspiels vermitteln. Eigenständiges Spielen ist im Schlosskeller immer möglich. Zur Zeit werden Gongs in den Maßen von 54 cm bis 150 cm gebaut. Es gibt die Instrumente: Tanzgong, Traumgong, die Elemente Feuer und Wasser, Mondin, Erde, Sonne und Kosmos.

Zu erleben ist das alles um die Ecke – in Delitzsch (im Web: Delitzsch / Sachsen). Machen Sie sich auf den Weg, ich freue mich immer auf Zusammenwirken!

Staunendes Erleben, in Resonanz sein, braucht keine Worte.

Barockschloss Delitzsch – Klanggewölbe im Schlosskeller

PDF-Flyer: Was mir zugefallen ist

 Kleines Selbstporträt | (M)eine Essenz